Das Mittagessen woanders als am Schreibtisch einnehmen

Landschaftsillustration

Viele essen ihr Mittagessen direkt am Schreibtisch, während nebenbei noch E-Mails gelesen oder Nachrichten beantwortet werden, sodass die Pause kaum als solche wahrgenommen wird. Isst man stattdessen woanders, etwa in der Küche, im Park oder einfach in einem anderen Zimmer, entsteht eine klare Unterbrechung zwischen Arbeit und Pause. Dieser Ortswechsel muss nicht weit sein, es reicht schon, den Raum zu wechseln, um dem Kopf ein Signal zu geben, dass jetzt wirklich Pause ist. Selbst wenige Schritte weg vom Arbeitsplatz können die Mittagspause spürbar verändern.

Wer die Möglichkeit hat, kann sich sogar kurz nach draußen setzen, auf eine Bank oder eine Terrasse, um während des Essens etwas frische Luft und Tageslicht zu bekommen. Andere ziehen es vor, sich einfach in einen anderen Raum zurückzuziehen, weg vom Bildschirm und den Unterlagen, die sonst den ganzen Tag im Blick sind. Beide Varianten erfüllen denselben Zweck, nämlich der Arbeit für eine kurze Zeit wirklich den Rücken zu kehren.

Eine echte Unterbrechung im Arbeitstag

Diese kleine Veränderung lässt sich leicht in jeden Arbeitstag einbauen, unabhängig davon, ob man im Büro oder von zu Hause aus arbeitet. Ein fester Ort für das Mittagessen, den man bewusst wählt, hilft dabei, die Pause nicht wieder am Schreibtisch verstreichen zu lassen. Mit der Zeit wird dieser Ortswechsel zu einem festen Bestandteil des Arbeitstages, den man kaum noch bewusst planen muss.

Gerade an Tagen mit vielen Terminen kann diese Pause leicht untergehen, obwohl sie gerade dann besonders wertvoll wäre, um kurz durchzuatmen und die Gedanken zu ordnen. Ein Erinnerungszettel oder eine feste Uhrzeit können dabei helfen, den Ortswechsel nicht ausfallen zu lassen, selbst an hektischen Tagen. Auch wenn die Zeit knapp ist, reichen oft schon wenige Minuten in einer anderen Umgebung, um sich spürbar zu erholen.

Mit der Zeit wird das Mittagessen abseits vom Schreibtisch zu einer festen Gewohnheit, die kaum noch Überwindung kostet, sondern einfach zum Arbeitstag dazugehört. Sie kostet wenig Aufwand, verändert aber spürbar, wie erholt man sich dem restlichen Nachmittag widmen kann. Am Ende ist es eine kleine, unaufwendige Geste, die dem Arbeitstag mehr Struktur und etwas mehr Abstand verleiht.