Oft läuft der Fernseher noch weiter, obwohl man eigentlich schon müde ist und die Sendung längst nicht mehr richtig verfolgt wird, bis man schliesslich einfach einschläft, während er noch leuchtet. Schaltet man ihn stattdessen bewusst aus, bevor man zu Bett geht, entsteht ein klarer Abschluss des Abends, statt dass der Tag einfach vor dem Bildschirm ausklingt. Dieser kleine Schritt dauert nur wenige Sekunden, verändert aber spürbar, wie der Übergang vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer erlebt wird. Man muss dafür nichts weiter tun, als bewusst den Knopf zu drücken, statt einfach aufzustehen und zu gehen.
Manche stellen sich dafür einen festen Zeitpunkt vor, zum Beispiel eine bestimmte Uhrzeit, ab der der Fernseher auf jeden Fall ausgeschaltet wird, egal was gerade läuft. Andere orientieren sich einfach am eigenen Müdigkeitsgefühl und schalten aus, sobald sie merken, dass sie kaum noch folgen können. Beide Wege führen zum selben Ergebnis: einem bewussten Ende des Fernsehabends, statt einem allmählichen Wegdösen vor dem Bildschirm.
Ein klarer Abschluss des Abends
Dieses kurze Ausschalten markiert für viele einen deutlichen Übergang zwischen dem Abend im Wohnzimmer und der Ruhe, die danach folgt, ohne dass der Bildschirm noch nachwirkt. Es ist ein einfaches Signal an sich selbst, dass der Tag nun wirklich zu Ende ist und man sich auf das Zubettgehen vorbereiten kann. Gerade nach einem langen Tag kann dieser kleine Schritt besonders wohltuend wirken, weil er bewusst einen Schlussstrich unter den Abend zieht.
Auch wenn eine spannende Sendung noch nicht ganz zu Ende ist, kann man sie am nächsten Tag weiterschauen, statt deswegen länger aufzubleiben, als eigentlich geplant war. So bleibt die Gewohnheit verlässlich, selbst an Abenden, an denen man sich eigentlich noch nicht von der Sendung trennen möchte. Mit der Zeit wird dieses bewusste Ausschalten zu einem festen Bestandteil des Abends, den man kaum noch bewusst planen muss.
Mit der Zeit wird das Ausschalten des Fernsehers zu einer festen Gewohnheit, die kaum noch Überwindung kostet, sondern einfach zum Ende des Tages dazugehört. Es kostet keine Zeit, verändert aber spürbar, wie klar sich der Abend vom restlichen Tag abgrenzen lässt. Am Ende ist es eine kleine, unaufwendige Geste, die dem Abend einen ruhigen, bewussten Abschluss gibt.