In der Mittagspause einen Spaziergang machen, statt sitzen zu bleiben

Landschaftsillustration

Viele verbringen ihre Mittagspause am selben Ort, an dem sie den ganzen Vormittag über gearbeitet haben, sei es am Schreibtisch oder im Pausenraum. Steht man stattdessen auf und macht einen kurzen Spaziergang, verändert sich die Pause spürbar, weil der Körper sich bewegt und die Augen etwas anderes sehen als den Bildschirm. Dieser Spaziergang muss nicht lang sein, eine Runde um das Gebäude oder ein kurzer Weg zum nächsten Platz reicht bereits aus. Selbst wenige Minuten an der frischen Luft können die zweite Tageshälfte spürbar verändern.

Wer mag, kann den Spaziergang mit einer Besorgung verbinden, etwa kurz einkaufen oder einen Brief zur Post bringen, sodass die Bewegung gleich einen praktischen Nutzen hat. Andere gehen einfach ohne bestimmtes Ziel, um den Kopf für die zweite Tageshälfte wieder frei zu bekommen. Beide Varianten führen zum selben Ergebnis, nämlich einer echten Unterbrechung der sonst langen Sitzzeit am Arbeitsplatz. Auch ein kurzer Umweg zur nächsten Bäckerei kann dabei schon reichen, um den Kopf zu wechseln.

Eine echte Pause vom Arbeitsplatz

Dieser kurze Spaziergang lässt sich leicht in jede Mittagspause einbauen, unabhängig davon, ob man im Büro oder von zu Hause aus arbeitet. Ein fester Zeitpunkt, etwa direkt nach dem Essen, hilft dabei, die Gewohnheit nicht zu vergessen, selbst an vollen Tagen. Mit der Zeit wird dieser kurze Ausflug zu einem festen Bestandteil des Arbeitstages, den man kaum noch bewusst planen muss.

Gerade an Tagen mit vielen Terminen kann dieser Spaziergang leicht untergehen, obwohl er gerade dann besonders wertvoll wäre, um kurz durchzuatmen und den Kopf zu wechseln. Ein Erinnerungszettel oder eine feste Uhrzeit können dabei helfen, die Pause draussen nicht ausfallen zu lassen. Auch wenn die Zeit knapp ist, reichen oft schon wenige Minuten an der frischen Luft, um sich spürbar zu erholen.

Mit der Zeit wird der Spaziergang in der Mittagspause zu einer festen Gewohnheit, die kaum noch Überwindung kostet, sondern einfach zum Arbeitstag dazugehört. Er kostet wenig Aufwand, verändert aber spürbar, wie erholt man sich dem restlichen Nachmittag widmen kann. Am Ende ist es eine kleine, unaufwendige Geste, die dem Arbeitstag mehr Struktur und etwas mehr Abstand verleiht.